Richtige Erziehung von Anfang an
Welpen sind wie kleine Rohlinge, die erst Lebenserfahrung sammeln
müssen.
Welpen lernen immer, leider auch die ungewollten Dinge des Lebens.
Zwar können auch unliebsame Verhaltensweisen bei älteren Hunden
kuriert werden, aber das ist viel mühsamer als die Vorbeugung.
Entscheiden Sie sich für eine gezielte und erfahrene Anleitung im
Einzeltraining. Lesen Sie mein Welpenschule-Angebot für Sie!
Ihr Vierbeiner sollte in entscheidenden Situationen
im Alltag nicht sich selbst überlassen bleiben,
sondern Sie ihn unterstützen. Statt mit Leckerchen
oder aus Angst orientiert sich Ihr Hund an Ihrer sozialen Kompetenz.
Unsere gemeinsame Arbeit richtet sich nach Ihren Möglichkeiten sowie
dem Entwicklungsstand und der Anlage Ihres Welpen.
Die Entwicklung des Welpen - das sollten Sie unbedingt wissen!
Hier sind die wichtigsten Grundsätze für die Entwicklung Ihre Hundes:
- ein Welpe lernt nie von selbst, die Welt der Menschen zu verstehen
- mit ca. 4 Monaten ist der Hund schon kein Welpe mehr
- Für den jungen Hund sollte die Eingliederung in sein Familienrudel so früh wie möglich beginnen.
- Welpen beißen, aber es ist nicht immer das selbe.
- Manchmal entstehen auch Verhaltensprobleme mit den eigenen Familienmitgliedern
- Diese können nur unter fachmännischer, praktischer Anleitung behoben werden.
- Schon ab dem 7. Monat beginnt die Geschlechtsreife bei den meisten Junghunden
- Auch in der pubertären Entwicklungsphase müssen unliebsame Verhaltensweisen korrigiert werden
- Mit ein bis zwei Jahren ist der Hund körperlich und geistig ausgewachsen
- Dann muss er einen festen Platz in seinem Familienrudel gefunden haben
Ich berate Sie auch gern bei Fragen rund um den Welpenkauf!
Augen auf beim Hundekauf!
Welpenerziehung für Jedermann
Innerhalb kurzer Zeit könnte Ihr Welpe gelernt haben, was diese Hörzeichen bedeuten:
SITZ - wichtig beim Anlegen des Halsbandes und wenn sich etwas Neues und Aufregendes
nähert.
BLEIB - zurückbleiben, wenn die Tür geöffnet oder geschlossen wird, oder ich ohne meinen
Hund weg gehen will
LAUFEN AN LOCKERER LEINE - das Mitlaufen an der Leine ist nun einmal notwendig in der
Nähe von Gefahren. Zu Hause oder auf dem Feld laufen Hunde am liebsten frei herum.
HIER - und schon ist der freilaufende Vierbeiner auf dem Weg zu mir. Der Sinn versteht sich
wohl von selbst.
MACH - "Lösen" auf Kommando. Klappte bei den meisten sehr schnell. Unser Welpe
unterbrach sogar sein Spiel und begab sich selbständig zum gewohnten Löseplatz. Später
können Sie auch in fremder Umgebung Ihrem Hund zeigen, wo er sich lösen darf. Praktisch!
Stop - muss sein, damit schon der Welpe lernt, gewisse Dinge nicht zu tun, z.B. Ziehen an der
Leine oder starkes Beißen. Dieses Zeichen hatten unsere Welpen übrigens schon bei den
Züchtern kennen gelernt. Hunde aus einer gut betreuten Zucht bereiten ihren neuen
Besitzern viel weniger Schwierigkeiten als Welpen aus dubiosen Quellen.
Möchten Sie auch, dass Ihr Welpe diese wichtigen Alltagshilfen lernt?
Die Sauberkeitserziehung macht schnell deutliche Fortschritte, wenn man weiß, dass mehr als eine
Handvoll Punkte unbedingt beachtet werden müssen. Bereiten Sie sich möglichst frühzeitig auf den
Tag der Ankunft Ihres Welpen vor, denn genau dann beginnt die Sauberkeitserziehung. Eine gute
Vorbereitung erspart später mühsame Umerziehung.
Nach nur drei Tagen unterbrach unser Jambo sogar ohne Aufforderung sein Spiel und suchte seinen
gewohnten Löseplatz selbständig auf, wenn er musste.
Die Begegnung mit Hunden ist erzieherisch gesehen ein großes Kapitel für sich. Prinzipiell kennen
Welpen ja den Kontakt mit Artgenossen, aber bisher nur mit Geschwistern und der Mutter. Sobald
der Welpe in seine neue Umgebung zu Ihnen kommt, finden zufällige Begegnungen statt. Die
müssen jetzt gemeistert werden:
Suchen Sie sich den geeigneten Kameraden für Ihren Welpen selbst aus und lassen Sie sich
niemals diese Entscheidung von anderen abnehmen! Worauf Sie achten müssen, lernen Sie
Alle Kontakte erfolgen nur freilaufend aber nicht an der Leine! Denn die Begegnung sollte
immer ohne Missverständnisse statt finden. Dazu lernt Ihr Hund das Freilaufen und Abrufen
von anderen Hunden und Sie, welche Hunde zu Ihrem Welpen überhaupt passen.
Es gibt keinen Welpenschutz! Hunde können nämlich nicht "lesen", was in zahlreichen
Büchern darüber steht ! Die logische Folgerung einer schlechten Erfahrung ist die
Selbstverteidigung. Lernen Sie, wie Sie unliebsame Kontakte vermeiden.
Möchten Sie so genannte Welpenspielstunden kritisch betrachten und Alternativen
finden? Für viele Welpen ist der Kontakt mit x-beliebigen Kollegen (meistens unterschiedlich
in Alter und Größe) einmal pro Woche kein Kaffeekränzchen, sondern oft Ringen um die
Position des Stärkeren mit Konsequenzen. Das kann keine Voraussetzung für dauerhafte
Hundekontakte sein. Aber welcher Hundekollege ist für Ihren Welpen der Richtige?
Zeigen Sie Ihrem Welpen, mit wem und wie er sich mit Hundekollegen treffen kann. Ist ein
Kontakt aus wichtigen Gründen nicht möglich, sollte Ihr Vierbeinder sich trotzdem zurück
halten können. Bereiten Sie ein konfliktfreies Zusammensein mit anderen Hunden und
ruhiges Distanzverhalten rechtzeitig vor, denn Ihr Welpe ist schon nach einem Jahr ein
erwachsener Hund.
Auswahl und Anschaffung eines Welpen
Wer sich einen Welpen aussuchen möchte, hat schon die Qual der Wahl. Auf alle Auswahlkriterien
kann ich hier leider nicht eingehen. Dann könnte ich nämlich auf dieser Website gleich ein neues Buch
veröffentlichen.
Einer der wichtigsten Punkte bei der Auswahl eines Welpen ist sicherlich, den richtigen Züchter zu
finden. Zwar vererbt sich der Charakter eines Züchters nicht auf seinen Hund, aber die Prägungsphase
des Welpen auf den Menschen wird im wesentlichen durch den Einfluss seines Züchters bestimmt. Hier
entscheidet sich, ob ein Welpe Menschen liebt oder menschenscheu ist, ob er es gewöhnt ist, seinen
Schlafplatz sauber zu halten oder nicht.........und so weiter.
Welche Eigenschaften sollte ein gut sozialisierter Welpe besitzen, und was sollte er schon können,
wenn er in seine neue Familie kommt ? Hier zähle ich einmal einige Punkte auf, die meiner Meinung
nach zu den Grundvoraussetzungen gehören. Eigene Erfahrungen mit diesem Thema fließen hier
sicherlich mit ein:
- Aufnahme fester Nahrung (vom Züchter gibt es einen Fütterungsplan)
- Umgang mit anderen Hunden (Geschwister und Mutter sind die ersten Kontakte mit Artgenossen)
- Umgang mit Menschen (Familie des Züchters und fremde Personen)
- Gewöhnung an verschiedene Böden (Sand, Stein, Holz, Bodengitter)
- Sauberhalten des eigenen Schlafplatzes und
- sich lösen nur in bestimmten Bereichen
- Gewöhnung an ein Halsband.........und so weiter .....................
Erste wichtige Erziehungsregeln
Treffen mit anderen Hunden oder nicht ?