Pressenotizen 
Publikationen über die Hundeschule
HitRadioVest, der Lokalsender im Kreis Recklinghausen, besuchte unser
Gruppentraining
Erziehungsprobleme sind überaus komplex, Publikation immer aktuell !
Leserbrief : Kampfhunde......, Leserbrief zum Artikel auf der Lokalseite in der
Dattelner Morgenpost von Ulrike Backes
Pressemitteilung : Hunde 1x1 Hundeerziehung für den Alltag,  Pressemitteilung
von Ulrike Backes
Erziehung hilft Vierbeinern, Publikation immer aktuell !
 
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Kampfhunde......, Leserbrief zum Artikel auf der Lokalseite
in der Dattelner Morgenpost von Ulrike Backes
 
Das Thema „Kampfhunde“ erhitzt immer wieder die Gemüter. Das
Problem bestand aber schon immer. Doch bedurfte es einiger schlimmer
Vorfälle, die in der Presse für Schlagzeilen sorgten, bis die Gesetzgeber
aktiv wurden. Dabei existieren schon seit langem Möglichkeiten, gegen
die Besitzer auffälliger Hunde einzugreifen. Doch wurden in der
Vergangenheit wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft?
Und was ist mit den übrigen Hunden, die nicht zu den berüchtigten
Rassen mit Namen Pitbull oder Staffordshire gehören? Ich könnte hier
Hunderassen aufzählen von A bis Z. Kleine und große Exemplare, süße
und temperamentvolle Vertreter ihrer Art. Zu welcher Kategorie zählen
sie? Es existieren Hunderassen (z.B. im Osten Europas), deren Namen wir
nicht einmal richtig aussprechen können, und die mindestens ebenso ein
Aggressionspotential aufweisen wie die uns bekannten.
Die Spirale der Rassenverbote ist in Gang gesetzt worden. Sie wird immer
der Realität hinterher hinken und in den nächsten Jahren lang werden, wenn man nicht
die wahre Ursache des Übels erkennt - den Menschen. 
Warum sieht der Mensch den Hund oft nicht so, wie er wirklich ist? Er ist nämlich ein
enger Verwandter des Wolfes. Der Hund lebt und denkt wie ein Wolf, egal welcher Rasse
er angehört. Gewisse Instinkte sind dem Hund (Wolf) in die Wiege gelegt worden. Es liegt
am Menschen, wie er sie zum Zuge kommen lässt oder nicht. 
Voraussetzung für ein gutes Miteinander zwischen Mensch und Hund ist eine
frühzeitig einsetzende Erziehung, aber schon vom Welpenalter an! Zwar lassen sich
angeborene Verhaltensweisen bei einem Hund  nicht völlig beseitigen, aber man kann
seinem Vierbeiner beibringen, dass er seinen Jagdinstinkt nicht an Joggern ausprobiert,
spielende Kinder nicht zum Zuschnappen einladen, und andere Artgenossen nicht
angegiftet werden, wenn man ihnen zufällig begegnet. Hunde fallen sich nämlich nicht nur
an, wenn sie von Menschen aufeinander gehetzt werden. Viel zu häufig randalieren Hunde
beim Anblick von Artgenossen, ohne ihren Besitzern böse Absichten zu unterstellen.
Vierbeiner reagieren so, weil ihre Halter massive Erziehungsfehler begehen - aus
Unkenntnis. 
Was kann man dagegen tun? Da sich Hunde naturgemäß wie Wölfe verhalten, wissen
sie nicht von allein, wie sie sich in einer Welt mit Menschen benehmen müssen. Also
besteht die Aufgabe eines jeden Hundehalters darin, frühzeitig und mit Sachverstand
seinem Hund zu zeigen, wie er sich in bestimmten Alltagssituationen benehmen muss. An
diesem Punkt scheitern schon diejenigen Hundebesitzer, die es toll finden, dass ihr Hund
sich unbändig verhält. Mir sind auf meinen Spaziergängen
schon oft rücksichtslose Hundehalter begegnet, die tatenlos
zusehen, wenn ihre Hunde planlos zu jedem hin laufen.
Unerfahrene Erwachsene oder Kinder reagieren oft
furchtsam. Manche führen selbst einen Hund an der Leine,
der ängstlich ist, und wollen die Begegnung mit fremden
Vierbeinern gar nicht. Bricht man sich denn einen Zacken aus
der Krone, wenn man seinen Hund zurück ruft? Manchmal
genügt auch eine freundliche Anfrage, ob die Hunde
miteinander spielen dürfen.
 
In Datteln müsste kein Leinenzwang erteilt werden, wenn es mehr umsichtige
Hundebesitzer gäbe. Statt dessen wurde ich bedroht, als ich einen Mann nur bat, seinen
Hund für einen Moment bei sich zu halten, bis ich weggegangen war. Der Hund dieses
Mannes gehörte nicht zu den besagten Kampfhunderassen. Ein Mitglied des benachbarten
Tierschutzvereins rief mich eines Tages um Rat an. Das Problem war ein mittelgroßer
Mischling, der schon fünfmal vermittelt worden war, weil er seine Leute anknurrte. So
unwahrscheinlich das klingen mag, aber es ist möglich, Vierbeiner umzuerziehen. Das
gelingt aber nur gemeinsam mit den Hundebesitzern. Doch das erfordert Mühe und Fleiß.
Für einige ist es leichter, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und den Hund
einfach im Tierheim abzugeben. 
Hundeschule ist lebenswichtig:
Eine gute Hundeschule hilft dem Vierbeiner, in einer für ihn fremden Umgebung
zurecht zu kommen. Alles um Ihren Hund herum wurde von Menschen geschaffen
mit viel Unbekanntem und zahlreichen Gefahren für ihn.
Leiten Sie Ihren Schützling deshalb im Alltag sinnvoll an, und zeigen Sie ihm den
richtigen Umgang mit Menschen und anderen Hunden. Der verantwortungsbewusste
Hundebesitzer bringt seinem Hund bei, dass er sich gegenüber Menschen und
Artgenossen rücksichtsvoll benimmt. Mit einer guten Erziehung können Sie Ihrem Hund
auch zeigen, wo er sich ausleben darf. Denn nur der gut erzogene Hund kommt bei
Rückruf.
Die richtige Orientierungshilfe für Ihren Hund sollte immer Ihre soziale Kompetenz
sein. Dafür sind nur Sie verantwortlich. Kontakt mit anderen Hunden nützt Ihnen
gar nicht. Eine auf den Alltag abgestimmte Erziehung verbessert das soziale
Verhältnis zwischen Halter und Hund also dauerhaft.
 
Denn durch die gemeinsame Beschäftigung mit ihm im Erziehungstraining baut der Hund
eine intensive Beziehung zu seiner Familie überhaupt erst auf. Auch bei älteren
Problemhunden sind Veränderungen möglich. Wann rufen Sie mich an? 
Tägliche Bewegung hält den Hund gesund. Viele Hundebesitzer beschränken sich
aber nur darauf und nicht immer in Maßen. Sie meinen, der Hund wäre zufrieden,
wenn er sich nach langem Toben mit anderen Kollegen müde in seine Ecke
verzieht. Müdigkeit hat nichts mit Zufriedenheit zu tun. Auch hundesportliche
Aktivitäten können nur wenige Jahre praktiziert werden. Denn zu starke körperliche
Belastung führt später zu den gleichen Konsequenzen wie beim Menschen.
Fördern Sie deshalb Ihren Hund physich in vertretbarem Maße vor allem dem Alter
entsprechend und fordern Sie ihn im Alltag und Zuhause dauerhaft als Team. Fragen
Sie nach meinem individuellen und seit Jahren bewährten Trainingsprogramm.
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